7000 Menschen müssen Mittwochmorgen in Köln evakuiert werden – Weltkriegsbombe in Zollstock

0
31
Blindgänger Weltkrieg Bombe
Symbolfoto pb

In Köln-Zollstock wurde erneut eine Weltkriegsbombe gefunden. Sie wird am 27. November entschärft, die Anwohnerinnen und Anwohner werden morgen ab 9 Uhr evakuiert.

Bei Bauarbeiten wurde am heutigen Nachmittag, 26. November 2019, in Köln-Zollstock, Karlheinz-Steimel-Weg neben Hausnummer 17, erneut ein Bombenblindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Es handelt sich um eine englische Fünf-Zentner-Bombe mit einem Heckaufschlagzünder. Die Entschärfung erfolgt am morgigen Mittwoch, 27. November 2019. In der Gleisanlage der Deutschen Bahn neben dem Fundort stehen Waggons mit Gefahrgut unterschiedlichster Art, die weggefahren werden müssen, bevor mit der Entschärfung begonnen werden kann. Die Deutsche Bahn wird die Nachtstunden zur Verlegung der Waggons nutzen. Den Evakuierungsbereich können die Anwohnerinnen und Anwohner der Karte entnehmen, die kurzfristig auf der Startseite von www.stadt-koeln.de und auf Twitter eingestellt wird. Die rund 7.000 Betroffenen können die Nacht noch in ihren Wohnungen verbringen. Das Ordnungsamt informierte sie mit Lautsprecherdurchsagen und wird mit der Evakuierung am morgigen Mittwoch, 27. November 2019, um 9 Uhr beginnen. Der Zeitplan ist mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst und allen übrigen Beteiligten abgestimmt. Der Fundort des Bombenblindgängers wird bis dahin von Einsatzkräften des Ordnungsdienstes gesichert und bewacht. Die Anlaufstelle für Evakuierte wird in der Schule Brüggener Straße 1 eingerichtet. Dort findet morgen kein Unterricht statt. Die Stadt Köln bittet die Bürgerinnen und Bürger, sich wegen Verkehrsbehinderungen auch über Radio Köln, den WDR und andere Medien sowie online bei den Kölner Verkehrs-Betrieben und möglicherweise weiteren betroffenen Verkehrsunternehmen zu informieren.

Der Evakuierungsbereich für die Entschärfung – Bild Stadt Köln