Köln – In der Nacht zu Mittwoch (2. Januar) hat ein Kölner (30) im Stadtteil Ossendorf auf gefährliche Art versucht, sich einer bevorstehenden Polizeikontrolle zu entziehen. Dank einer glücklichen Fügung wurde durch sein Verhalten niemand verletzt.

Gegen 1.40 Uhr bemerkten Polizisten den Ford-Fahrer an der Kreuzung Richard-Byrd-Straße / Von-Hünefeld-Straße, weil er mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Zudem hatte der Fahrer das Rotlicht einer Ampel missachtet. Die Uniformierten erteilten eindeutige Haltesignale, um den Autofahrer zu stoppen. Der reagierte jedoch nicht wie gewünscht, sondern trat aufs Gas.

Bei seiner Flucht vor der Polizei ignorierte er weitere Rotlicht-zeigende Ampeln und fuhr mit konstant hoher Geschwindigkeit weiter. Der Flüchtende lenkte seinen Focus auf den Parkplatz eines Möbelhauses, öffnete die Fahrertür und sprang aus dem fahrenden Auto.

Nachdem er wieder auf den Beinen stand, rannte er in Richtung der Bertha-Sander-Straße weg. Dort holten ihn die Einsatzkräfte ein und nahmen ihn vorläufig fest.

In seinem Ford entdeckten die Polizisten mehrere Flaschen mit Alkoholika. Da der 30-Jährige einen Atemalkoholtest vor Ort verweigerte, entnahm ihm ein Arzt auf Anordnung eine Blutprobe.

Mögliche Gründe für seine gefährliche Flucht: Verdacht der Trunkenheit im Verkehr, fehlende Fahrerlaubnis und Kennzeichen, die zu einem bereits abgemeldeten Auto gehören.

Das zuständige Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen gegen den bereits Polizeibekannten somit auch wegen Urkundenfälschung, eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz und die Abgabenverordnung aufgenommen. (jk)