Corona – Sehr hohe Impfquote bei den über 80-Jährigen in Bonn

Corona
Immer mehr Personen werden gegen Corona geimpft. - Foto PixBay
Bonn. Mehr als 80 Prozent der über 80-jährigen Bonnerinnen und Bonner haben sich bereits gegen das Corona impfen lassen oder einen Termin für die Impfung gemacht. Bonns Feuerwehrchef Jochen Stein appelliert an die noch fehlenden rund 3500 Seniorinnen und Senioren über 80 Jahren, sich impfen zu lassen

Insgesamt laufen die Impfungen im Bonner Impfzentrum im World Conference Center Bonn reibungslos. Die Wartezeiten sind sehr kurz, die Impflinge sehr diszipliniert. „Alle Beteiligten machen sehr gut mit“, so Jochen Stein.

Während die über 80-Jährigen einen Termin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein über dessen Internetportal www.116117.de oder die Rufnummer 0800 – 11611701 vereinbaren müssen, hat die Stadt Bonn für die rund 30 unterschiedlichen impfberechtigten Personengruppen der ersten und zweiten Prioritätengruppen ein eigenes Online-Impfportal geschaltet. Darüber sind im Impfzentrum bereits in einer Woche rund 5000 Erstimpfungen von Ärzten, Erzieherinnen und Erziehern, Personal in Schulen, Hebammen und Polizisten mit Biontech bzw. Moderna gelaufen. Weitere 6400 Termine bis zum 28. März sind vereinbart; bis zu diesem Tag erhält die Stadt die entsprechende Zahl an Impfdosen vom Land. 

Täglich anfallende Restimpfdosen von Biontech und Moderna werden spontan noch am selben Tag verimpft. Nach den Mitarbeitenden des Rettungsdienstes sind nun die Polizisten an der Reihe (zwei Drittel wurden bereits erstgeimpft), im Anschluss Mitarbeitende des Impfzentrums, z.B. von der Zugangskontrolle, der Registrierung und der Betreuung, die zur dritten Prioritätengruppe gehören (das medizinische Personal ist bereits geimpft)

Feuerwehrchef Stein stellt dar, dass bei den über 80-Jährigen das Wohnortprinzip gilt, bei den unterschiedlichen Personengruppen aber das Arbeitsstättenprinzip. Diese Personen erhalten nur dann einen Termin im Bonner Impfzentrum, wenn sie in Bonn arbeiten.

Zu den Gruppen, die jetzt geimpft werden, zählen auch Personen in Kindertagesstätten, in der Tagespflege sowie in Grund- und Förderschulen. 890 Beschäftigte aus Kitas (weitere 1400 Termine vereinbart), 670 Beschäftigte der Grund- und Förderschulen (weitere 2100 Termine vereinbart) und 130 Personen in der Kindertagespflege (330 weitere Termine vereinbart) haben bereits die Erstimpfung erhalten.

Da die Gruppe der über 80-Jährigen fast vollständig geimpft ist, wartet die Stadt dringend auf Entscheidung des Landes, die Gruppe der 70- bis 80-Jährigen für die Impfung freizugeben.

dbr/bonn.de