Köln – Durch ein lautes Telefonat und ein Patch am Arm fiel der “falsche Polizist” einem privat reisenden Polizisten in der Regionalbahn nach Köln auf. In der Wache der Bundespolizei stellten die Beamten seine “Polizei-Utensilien” sicher.

Am Sonntagnachmittag brachte ein Polizist einen Reisenden zur Dienststelle der Bundespolizei am Kölner Hauptbahnhof. Der Polizist, der mit seiner Familie nach Köln unterwegs war,gab an, ein ungewöhnliches Telefonat des Mannes mitgehört zu haben. Bei diesem Telefonat äußerte der Mann in polizeiähnlicher Uniform, dass er beim Drogendezernat sei und gleich mit seinem Team bei den Brandstiftern einfliegen würde! Ein privat reisender Polizist nahm den merkwürdigen “Kollegen” mit zur Dienststelle der Bundespolizei. Bei der Durchsuchung fanden die echten Polizisten Pfefferspray, ein befülltes Magazin mit Reizstoff, eine Schreckschusswaffe und einen Ausweis vom NRW Tag der Polizei. Ein Patch, welches an seinem Oberarm angebracht war, mit der Aufschrift “Polizeipräsidium Rauschgift Dezernat”, wurde sichergestellt. Alle anderen aufgefundenen Gegenstände blieben ebenfalls bei der Bundespolizei. Sein mitgeführter kleiner Waffenschein liegt nunmehr zur Überprüfung bei der zuständigen Behörde.

In diesem Zusammenhang rät die Bundespolizei bei ungewöhnlichen Feststellungen, wie im vorliegenden Fall, die Polizei zur Hilfe zu rufen. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern an.