Troisdorf – Die Stiftung Troisdorfer Altenhilfe ist eine unselbständige Stiftung der Stadt, deren Ziel es ist, die Betreuung älterer Troisdorfer Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen. Im Jahr 2018 sind Spenden in Höhe von 3.000 Euro bei der Stiftung eingegangen. Die erste Spende im neuen Jahr ist der Erlös aus dem Verkauf der Tannenbäume, die den Weihnachtsmarkt auf Burg Wissem geziert hatten: 690 Euro konnten überwiesen werden.

Vor dem Hintergrund leerer öffentlicher Kassen sichern die Zinserträge der Stiftung mittel- bis langfristig eine alternative Finanzierung moderner Altenhilfe, unabhängig von der jeweiligen städtischen Finanzlage.

Vor 25 Jahren gegründet

Der Rat der Stadt Troisdorf hatte die gemeinnützige Stiftung 1993 ins Leben gerufen und mit Gründungskapital in Höhe von 100.000 DM ausgestattet. Unter dem Motto: “Gemeinsam für die Senioren in unserer Stadt” ist das Stiftungsvermögen mittlerweile auf rund 293.000 Euro beachtlich angewachsen. Dazu haben viele private Spenden, Firmenspenden, Nachlässe und vieles mehr beigetragen. Der Phantasie der Spenderinnen und Spender sind keine Grenzen gesetzt.

Moderne Seniorenarbeit

Moderne Seniorenarbeit der Stadt Troisdorf wird so auf Dauer unabhängig vom städtischen Haushalt ermöglicht. “Die Politik für ältere Menschen geht mittlerweile weit über das Angebot der ‘Altenhilfe’ im engeren Sinne hinaus. Die Altenarbeit verändert sich und muss zeitgemäße Inhalte und Formen finden”, heißt es in der Stiftungssatzung.

Die Zinserträge der Stiftung Altenhilfe dienen zum Beispiel der Finanzierung der Internet-Ausstattung und der Senioren-Gymnastik in den städtischen Begegnungsstätten, der Begegnung von Seniorinnen und Senioren in Wohnquartieren sowie Vortragsveranstaltungen und anderen Formen der Altenarbeit.

Vorträge, Tanz und Gymnastik

Außerdem gibt die Stiftung Zuschüsse zu den Tanzveranstaltungen, die die Stadt in Zusammenarbeit mit dem ehrenamtlichen Seniorenbeirat für Seniorinnen und Senioren organisiert. Der nächste ist ein Tanznachmittag am 13. März 2019 um 15 Uhr im Schützenhaus Oberlar.

Auf Vorschlag des Kuratoriums der Stiftung entscheidet der Sozialausschuss des Stadtrats über die Verwendung der Stiftungserträgnisse. Bürgermeister Klaus-Werner Jablonski ist Vorsitzender des Kuratoriums. Auskunft erhält man bei der Koordinatorin der Altenhilfe im städtischen Sozial- und Wohnungsamt, Michaela Brähler.

Sie ist gleichzeitig Geschäftsführerin der Stiftung und im Rathaus unter Tel. 02241/900-545 zu erreichen. Infos findet man auch im Netz unter www.troisdorf.de, Rubrik Stadt/Rathaus, Stichwort Stiftungen. Spenden überweist man auf die Konten der Stiftung bei der VR Bank Rhein-Sieg, IBAN DE81 3706 9520 1101 6951 20, und bei der Kreissparkasse Köln, IBAN DE98 3705 0299 0006 0088 66.