Gemeinsamer Einsatz für mehr Sicherheit im Straßenverkehr in Eitorf

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Polizei Streifenwagen
Symbolfoto pb

Eitorf (ots) – Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr haben Deutsches Rotes Kreuz und die Polizei in Eitorf am Samstag (20.12.2019) einen gemeinsamen Sondereinsatz durchgeführt. Während die Polizeibeamten Verkehrsteilnehmer anhielten und in erster Linie das Mitführen von Erste-Hilfe-Material, Warndreieck und Warnweste überprüften, boten Ausbilder des DRK Kreisverband Rhein-Sieg interessierten Autofahrerinnen und Autofahrer Informationen über Erste-Hilfe-Maßnahmen im Straßenverkehr und im Alltag an.

Das Angebot der Erste-Hilfe-Fachleute wurde gerne angenommen. Bei 48 Verkehrsteilnehmern war die Resonanz auf die Kontrollmaßnahmen eher verhalten, da sie von den Polizeibeamten mit einem Verwarngeld belegt wurden: Meist stimmte etwas mit dem Erste-Hilfe-Material oder der Warnausrüstung nicht oder sie waren erst gar nicht mit an Bord. Laut § 35h StVO müssen in jedem PKW Erste-Hilfe-Material und gemäß § 53a StVZO ein Warndreieck und eine Warnweste mitgeführt werden. Verstöße werden mit bis zu 15 Euro Verwarngeld geahndet.

In die Verkehrskontrolle geriet auch ein 39-jähriger Mann mit Wohnsitz im europäischen Ausland. Er wurde vom Amtsgericht Siegburg per Haftbefehl gesucht, da er seine Haftstrafe wegen eines Diebstahls nicht angetreten hatte. Er wurde festgenommen und der Justiz überstellt. (Bi)