Große (Übungs-)Einsatzlage für den Kölner Rettungsdienst am Samstag

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Symbolfoto pb

Köln – Drei (Übungs-)Einsatzstellen im Kölner Stadtgebiet mit jeweils 10 Verletzten erfolgreich gemeistert

Am Samstagnachmittag, den 02.11., fanden, verteilt an drei unterschiedlichen (Übungs-)Einsatzstellen die jährliche Großübung des Kölner Rettungsdienstes statt. Ziel dieser Einsatzübungen sollte die Kommunikation und Organisation von drei parallel verlaufenden Unglücksfällen mit mehreren Verletzten sein. Im Kölner Norden war eine detonierte Gasflasche, im Westen ein Unfall mit einer Straßenbahn und im Süden ein umgestürztes Baugerüst als Ursache für den Massenanfall an Verletzten. Jede Einsatzstelle wurde gemäß Alarmierungskette mit einem Hilfeleistungslöschfahrzeug, 6 Rettungswagen und 3 Notärzten alarmiert, die zur Bewältigung solcher Einsatzstellen vorgeplant sind.

Gemäß Konzept erfolgte an der jeweiligen Einsatzstelle zuerst eine Priorisierung der Verletzungen mit anschließender Verteilung der eintreffenden Rettungskräfte. Über die Leitstelle der Kölner Feuerwehr wurde im Verlauf der Übung eine dynamische Patientenverteilung von mehreren Einsatzstellen auf die Kölner Krankenhäuser erprobt.

Die Kliniken der Universität zu Köln und das Krankenhaus Porz beteiligten sich an dieser Einsatzübung und von den Rettungsdienstfahrzeugen mit den erstversorgten Patienten zur weiteren Behandlung angefahren.

Die Feuerwehr Köln bedankt sich bei der Freiwilligen Feuerwehr Köln, dem THW, dem Notfalldarstellungsteam des Oberbergischen Kreises, der KVB, Fa. Remondis und der DB für die Bereitstellung Ihres Betriebsgeländes, den Studenten der Technischen Hochschule Köln, sowie den Einsatzkräften der Berufsfeuerwehr Köln und den Hilfsorganisationen (DRK, MHD, ASB, JUH), die zur erfolgreichen Durchführung der Einsatzübung beigetragen haben.

Insgesamt waren 230 Einsatzkräfte mit 70 Einsatzfahrzeugen eingesetzt.