Hennef – Aufwändige Personenrettung an der Wahnbachtalsperre

Personenrettung hennef
Schwierige Personenrettung in Hennef - Foto Feuerwehr Hennef
Hennef – Am Montagabend kam es unterhalb der “Pinner Ausichtsplattform” zu einer aufwändigen Personenrettung, dort ist eine 19-jährige Siegburgerin durch einen Steinschlag verletzt worden.

Mit dem Stichwort “Hilfeleistung für den Rettungsdienst” wurde die Löschgruppe Happerschoß zunächst in ein Waldgebiet bei Heisterschoß alarmiert, aber bereits auf der Anfahrt wurde klar, dass sich die Einsatzstelle unterhalb des ehemaligen Pinner Steinbruchs befindet. Aufgrund der örtlichen Nähe nahm die Löschgruppe Happerschoß den Einsatz weiterhin wahr und der ordinär zuständige Löschzug Neunkirchen wurde ebenfalls durch die Leitstelle alarmiert.

Bereits vor Eintreffen der Feuerwehr konnte der Rettungshubschrauber “Christoph Siegen”, circa 50 Meter von der Verletzen entfernt, im Uferbereich der Wahnbachtalperre landen.

Einsatzkräfte der Löschgruppe Happerschoß stiegen über einen Trampelpfad von der Aussichtsplattform zu der Verletzen hinab. Da in der einsetzenden Dunkelheit ein Transport über das Geröllfeld nicht praktikabel gewesen wäre wurde die Patientin mit einem Boot der Löschgruppe Buisdorf aus Sankt Augustin über den Wasserweg zum Rettungshubschrauber gebracht, der die Patientin anschließend in eine Klinik flog.

Im Anschluss brachte das Boot die beiden Begleiterinnen der Verunfallten und die Einsatzkräfte der Feuerwehr Hennef an die Staumauer der Wahnbachtalsperre, da es für einen Aufstieg in dem steinigen Gelände mittlerweile zu dunkel war.

Einsatzleiter war Brandoberinspektor Markus Kemper. Insgesamt waren ca. 35 Feuerwehrleute der Feuerwehren Hennef (LG Happerschoß), Sankt Augustin (LG Buisdorf) und Neunkirchen-Seelscheid (LZ Neunkirchen) am Einsatz beteiligt.

dbr/ots/ffh