Stadt Bonn verzichtet weiter bis zum 31.10.21 auf Gebühren für Außengastronomie

Symbolfoto pb
In der Corona-Pandemie verzichtet die Stadt Bonn zunächst bis 31. Oktober 2021 auf Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie, wenn diese erlaubt ist. Auch der Handel muss für die Präsentation von Waren vor seinen Geschäften in diesem Zeitraum keine Gebühren zahlen.

Oberbürgermeisterin Katja Dörner hat diese Entscheidung getroffen. Sie kann „nach pflichtgemäßem Ermessen ganz oder teilweise von der Erhebung von Sondernutzungsgebühren absehen, wenn die betreffenden Sondernutzungen ausschließlich oder überwiegend im öffentlichen Interesse liegen“, heißt es in der Bonner Sondernutzungssatzung. „Mit dem Verzicht auf die Gebühren entlasten wir den Handel und die Gastronomie“, begründet die Oberbürgermeisterin ihre Entscheidung. „Dadurch können wir einen Teil unserer heimischen Wirtschaft unterstützen.“  Für den Zeitraum von Januar bis Oktober verzichtet die Stadt zugunsten der Gewerbetreibenden damit auf etwa 550.000 Euro an Gebühreneinnahmen.

Auch ist es der Gastronomie – wie im Vorjahr – gestattet, für ihre Außengastronomie mehr Fläche in Anspruch zu nehmen. So kann sie trotz der Hygieneauflagen und Abstandsregelungen der Corona-Schutzverordnung des Landes dieselbe Zahl von Gästen in der Außengastronomie bewirten wie vor Beginn der Pandemie. Einzige Voraussetzung: Durch die Erweiterung der Bereiche für die Außengastronomie darf es nicht zu verkehrlichen Behinderungen kommen. Bei der Nutzung von Stellplätzen – zum Beispiel in der Altstadt – bedeutet diese Regelung die Verdoppelung von einem auf zwei Stellplätze, sofern die Örtlichkeiten diese Erweiterungen zulassen.
dbr