Umstritten – Verfahren eingestellt – Prozess gegen Müllwagenfahrer in Köln

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Foto Glomex / dpa

Köln – Ein kleiner Junge, der mit seinem Fahrrad unterwegs ist, wird von einem Müllwagen in Köln überrollt. Der Unfallfahrer steht nun vor Gericht. Laut Anklage hätte er das Kind einen Moment lang im Seitenspiegel sehen können. Er wurde wegen fahrlässiger Tötung angeklagt.

Der Angeklagte wird nicht verurteilt. Staatsanwaltschaft, Verteitigung und Nebenkläger einigen sich. Der seit dem Unfall nicht mehr arbeitsfähige Fahrer muss 2000 Euro als Geldbuße an ein Kinderhospitz zahlen. Unter dieser Voraussetzung wird das Verfahren nach §153a Strafprozessordung eingestellt.

Ein bei vielen umstrittenes Urteil.